Jubiläum der Chlostergeister Werthenstein

Die offizielle Vorfasnacht für das Jahr 2018 hat begonnen! Mit dem Chlostergeister-Fest ein guter Startschuss. Wie immer trafen sich die Chänubotzerinnen und Chänuboter im Rössli zum schminken. Neu in diesem Jahr: Die Unpünktlichen werden zum Flava Flave gekört!

Mit zunehmender Farbe im Gesicht verspürten die Chänubotzer Vorfreude auf eine rüüdige (Vor)Fasnacht. Zum ersten Mal trugen wir auch die neuen Kleider zum Motto: «Chänubrations». Beim Schminken gaben sich alle besonders viel Mühe, denn der Fototermin stand auf dem Programm. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unserer sympathischen Fotografin

Nachdem die Fotos geknipst und alle den Fussmarsch zur Blindei auf sich genommen hatten, schnappten wir uns beim Anhänger die Instrumente. Am Monsterkonzert gaben wir unser Bestes und präsentierten voller Freude unser Motto. Die Guggenmusik Chlostergeister Werthenstein feiern dieses Jahr ihr 35-jährges Bestehen. Wir gratulieren herzlich zu diesem Jubiläum. 

Im Kaffeezelt war es gemütlich und wir genossen die Guggenverpflegung. Die Unterhaltungsmusik unterstützte die lockere Stimmung. Alle waren absolut fasziniert von den goldigen Kitteln der beiden Musikanten. Nach kurzen aufmüpfigen Bemerkungen zeigte sich eine Dame aus dem Trompetenregister ganz unerschrocken und präsentierte den Mantel wie ein absolutes Topmodel voller Stolz. Die Musikanten beobachteten die Situation mit Argusaugen, konnten sie doch nicht handeln, denn sie waren inmitten eines Liedes. Doch da dieses «Goldige-Mantel-Topmodel» keine bösen Absichten hegte, kam kurz vor Ende des Liedes der Mantel an seinen Platz zurück und die Musiker konnten beruhigt weiterspielen. Die Zeit verging wie im Flug und so war es schon an der Zeit, sich beim Anhänger zu treffen. Es lag Nervosität in der Luft, denn beim Auftritt sollten auch unsere neuen Lieder dargeboten werden! Die Aufregung legte sich jedoch schnell, als die ersten Töne auf der Bühne angespielt wurden und das Publikum mit schwankte. Ein schweissgebadeter Tampi war das Ergebnis des Auftritts. Glücklich über den gelungenen Auftritt und voller Enthusiasmus kehrten alle zum Festlegende zurück und feierten bis in die frühen Morgenstunden. Meist geht kein Fest zu Ende, ohne dass unter den letzten Besuchern ein Chänubotzer ist. In der Bar der Bahnhofgeister ging dann für Einige das Feiern weiter. Und so wurde es für zwei Personen sogar noch früher als "bis zu den frühen Morgenstunden", als sie in's Bett kamen. In diesem Sinne gilt nicht das Sprichwort: «Die letzten werden die ersten sein.» Sondern: «Die letzten werden die letzten bleiben.»

Fotos folgen!

Chänubotzer Wolhusen